

Das letzte große Highlight zum Abschluss des Jahres waren bei den Schwimmern die Mannschaftsmeisterschaften in der einzelnen Ligen, die am 13. und 14 Dezember an unterschiedlichen Austragungsorten stattfanden.
Es waren alle richtig heiß auf diesen Höhepunkt, auch wenn nach einem anstrengenden Wettkampfjahr bei dem sich gerade im Dezember noch einige Wettkämpfe häuften, einige auch aufgrund der Erkältungszeit recht angeschlagen ins Rennen gingen. Doch für das Team legten sich alle noch einmal richtig ins Zeug.
Die Frauen starteten am Samstag in Neuenburg gemeinsam mit weiteren Mannschaften der Badenliga sowie Bezirksliga. Im Fernduell mit den anderen Badenliga-Teams erreichte man am Ende hinter dem TV Bühl einen hervorragenden zweiten Platz mit 15020 Punkten. Das reichte zwar leider nicht für den Aufstieg in die Oberliga, bescherte aber mit ausreichend Abstand zu den nachfolgenden Teams (500 Punkte zu Freiburg) eine komfortable Ausgangsposition für den Klassenerhalt. Ordentlich Stimmung ins Neuenburger Bad zauberten die Lörracher Jungs, die auf dem Weg nach Karlsruhe zu ihrem Einsatz am Sonntag vorbeischauten und ihre weiblichen Trainingskolleginnen lautstark anfeuerten.

Bei den Männern selbst herrschte von Anfang an prächtige Stimmung im Karlsruher Fächerbad, wo die Mannschaften der Oberliga – teils unter ohrenbetäubendem Lärm – aufeinander trafen. Lörrach war hochmotiviert und das erklärte Ziel war den Abstieg zu vermeiden. Wie hoch dieser Wettkampf bei den einzelnen Aktiven im Kurs steht, zeigte die Teilnahme von Schwimmern aus den USA, die ihren Heimaturlaub zu Weihnachten extra so geplant hatten. Auch ein kleiner Fan-Club war mit nach Karlsruhe gereist.
Am Ende hatten die Männer 16451 Punkte auf ihrem Konto, damit blieben sie im extrem leistungsstarken Feld aber unter anderem vor Konstanz und Lahr, was ihnen mit dem unerwarteten 7. Rang einen unangefochtenen Verbleib in der Oberliga bescherte.

Für das Frauenteam gingen auf Punktejagd: Caroline Kasa, Caroline Dahlke, Lenia Seifert, Anastasia Gvozdev, Finja Deklerk, Finja Hecke, Clara Schulze, Heidi Schmidt, Maelle Mößner (Ersatz: Anja Friedrich, Natalie Schreiber, Claudia Pannach / Betreuer: Thomas Dahlke, Claudia Pannach / Kampfrichter: Kate Schmidt, Antje Schulze)
Bei den Männern waren im Einsatz: Noah Deklerk, Valentin und Kilian Neumann, Nils Royl, Ammon Pannach, Björn Hassfeld, Marlon Mühlebach, Max Fischer, Traver Dinten, Nici Kasa, Yoann Mößner und Henry Dodds (Ersatz: Jonathan Möller / Betreuer: Ammon Pannach / Kampfrichter: Claudia Pannach).