Baden-Württembergische Meisterschaften der Masters

Update zum Hallenbad-Training ab 25. September
9. September 2021
Überprüfungswettkampf – Caroline Kasa bucht Ticket nach Berlin
19. Oktober 2021

Endlich konnten die Masters nach der pandemiebedingten Zwangspause auch mal wieder Wettkampfluft schnuppern. Das Team des SC Villingen hatte sich bereit erklärt und die Herausforderung angenommen, die Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften auszurichten. Zwar waren die Aktiven bei den Meldungen mit 440 Einzel- und 37 Staffelstarts noch etwas verhalten, manch einer traute sich noch wohl nicht so richtig in den Wettkampfmodus, doch alle hatten es genossen, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen, gemeinsam ins Becken zu springen und sich einfach am Schwimmen zu erfreuen. Bestzeiten und Top-Leistungen hatten dabei nicht unbedingt oberste Priorität. 131 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 31 Vereinen erlebten einen entspannten Wettkampf in familiärer Atmosphäre.

Für die sieben Aktiven des TSV RW Lörrach war es ein erfolgreicher Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen, schließlich stand man bei allen 24 Einzelrennen sowie bei den Staffeln auf dem Podest. Man erzielte 17. Titel, 5 Silbermedaillen und zwei dritte Plätze, zudem 2 Siege bei den Staffeln.

In der AK 65 wurde Uli Schier zweimal Baden-Württembergischer Meister über 50m Rücken (0:37,99min) und 50m Schmetterling  (0:37,30min).

Andreas Pannach war in der AK 55 unterwegs, er wurde hier über 200m Freistil in 2:34,11min sowie  50m Schmetterling  (0:35,03min) jeweils Vizemeister.

Dies gelang auch seiner Frau Claudia Pannach, ebenfalls AK 55 über dieselben Distanzen, sie schwamm über 200m Freistil 2:33,27min und 50m Schmetterling 0:34,14min.

Sohn Ammon  Pannach konnte in der jüngsten Altersklasse, der AK 20, fünf Titel erschwimmen. Er siegte über 100m Schmetterling (0:57,61min), 50m Schmetterling  (0:25,48min), 50m Freistil  (0:24,47min), 200m Schmetterling  (2:13,86min) sowie 100m Freistil (0:53,07min) und war dabei jeweils Tagesschnellster über diese Strecken.

In dieser Altersklasse war auch Björn Friedrich unterwegs. Hier gingen die Titel über 200m Lagen (2:20,07min), 200m Brust (2:34,02min), 100m Lagen (1:03,79min) und 50m Brust (0:31,21min) an ihn, über 100m Brust (1:09,22min) wurde er Zweiter und über 100m Schmetterling  (1:03,45min) sowie 100m Freistil (0:56,49min) kam er auf Rang 3.

Seine Mutter Anja Friedrich erzielte in der AK 50 auf fünf Siege. Sie wurde Meisterin über 200m Lagen (2:49,72min), 100m Rücken (1:20,95min), 100m Schmetterling  (1:14,01min), 50m Schmetterling (0:33,40min) und 200m Schmetterling (2:45,55min).

Bei ihrem Wettkampf-Debut konnte sich Aurélie Labonne über 50m Schmetterling  in der  AK 40 in 0:42,95min auf Anhieb den Titel sichern.                           

Über 4x50m Lagen (2:06,22min) wurde das Männerquartett in der AK  160-199 Jahre in der Besetzung Ulrich Schier, Björn Friedrich, Ammon Pannach und  Andreas Pannach Erster.

Die 4x50m mixed Freistil-Staffel  der AK 200-239 setzte sich mit Anja Friedrich, Claudia Pannach, Ulrich Schier und Andreas Pannach in 2:04,84min gegen die Konkurrenz durch.